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Neuer GfK Erkältungsradar
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TAGESMELDUNGEN VOM 13. APRIL 2012
Ältere Tagesmeldungen finden Sie unter der Rubrik «News»/«Branchen News».

Italien: Rx-Arzneimittel in Drogeriemärkten?
Bereits heute dürfen italienische Drogeriemärkte OTC-Arzneimitteln verkaufen, wenn diese einen Apotheker angestellt haben. Der Vertrieb von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ist den Apotheken vorenthalten. Nun zieht die Drogeriekette «Parafarmacie» vor den Europäischen Gerichtshof und will so die Bewilligung für den Kauf von Rx-Arzneimittel erlangen. WEITER

Zu viel Licht verändert den Tagesrhythmus
Jugendliche in hell beleuchteten Wohnquartieren schlafen weniger, da die innere Uhr verschiebt sich in die Nachtstunden. Dies haben Forscher der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in einer Studie mit über 1500 Schülern nachgewiesen. Die Forscher raten Eltern, in Kinderzimmern dunkle Vorhänge anzubringen.
Quelle: Gesundheitstipp April 2012

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TAGESMELDUNGEN VOM 12. APRIL 2012
Ältere Tagesmeldungen finden Sie unter der Rubrik «News»/«Branchen News».

Schwarzmarkt gefährdet Patientensicherheit
Harsche Kritik des Schweizerischen Verbands für komplementärmedizinische Heilmittel (SVKH) an die Adresse der Bundesbehörden: «Nahrungsergänzungsmittel oder Medizinprodukte, die wie Heilmittel aussehen und unhaltbare Wirkversprechungen machen, überschwemmen die Schweiz und gefährden die Gesundheit der Patienten», heisst es in einer Medienmitteilung des SVKH vom 10. April 2012. Obwohl mit den Wirkversprechen offensichtlich Patienten getäuscht würden, bleibe Swissmedic weitgehend untätig. Währendem Hersteller von anerkannten Arzneimitteln zurecht genau kontrolliert würden, toleriere Swissmedic halblegale und illegale Produkte. Der SVKH fordert den Vollzug der geltenden Gesetze und gleich lange Spiesse bei der vereinfachten Zulassung erprobter komplementärmedizinischer Heilmittel.
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Thurella schreibt wieder schwarze Zahlen
Bereits im ersten Jahr nach der erfolgreichen Sanierung steigerte das Getränkeunternehmen Thurella AG das Konzernergebnis um 170 Prozent auf 7,98 Millionen Franken. So konnte der Vorjahresverlust von 4,78 Millionen in einen Gewinn von 3,18 Millionen Franken umgewandelt werden.
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Givaudan steigert Umsatz im 1. Quartal
Givaudan hat im ersten Quartal 2012 den Umsatz um 4,7 Prozent auf 1,06 Milliarden Franken gesteigert. Das aktuelle Projektportfolio konnte dank einer hohen Anzahl neuer Vertragsabschlüsse gut ausgestattet werden. Um den Anstieg der Rohmaterialkosten aufzufangen, setze der weltgrösste Aromen- und Riechstoffhersteller aus Genf zudem Preiserhöhungen durch.
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Gesundheitsförderung Schweiz lanciert «Trink Wasser»
Der tägliche Konsum von kalorienhaltigen Süssgetränken und Fruchtsäften trägt dazu bei, dass gerade Kinder und Jugendliche zunehmend an Übergewicht leiden. Aus diesem Grund startet die Gesundheitsförderung Schweiz mit Unterstützung der Kantone die vierjährige Kampagne «Trink Wasser». Dabei sollen Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Events und Attraktionen für den Genuss von Trinkwasser sensibilisiert werden.
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WHO erklärt Demenz zum Krisenfall
Demenz soll in der Gesundheitspolitik zu einer weltweiten Priorität erklärt werden. Dies fordert ein Bericht der WHO und Alzheimer’s Disease International (ADI) an die Regierungen und politischen Entscheidungsträger. Da die Menschheit immer älter wird, verdopple sich die Zahl der Demenzkranken gemäss Schätzungen alle zwanzig Jahre. Demzufolge wird es 2030 schätzungsweise 65,7 Millionen und 2050 etwa 115 Millionen Demenzkranke geben.
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Routinemässiges EKG gegen Herzinfarkt
Selbst wenn sich Patienten über 70 bester Gesundheit erfreuen, können diese ohne typische Symptome wie Brustschmerzen, Schweissausbrüche oder Angstattacken einen Herzinfarkt erleiden. Forscher aus Bern, Lausanne und San Francisco haben nun herausgefunden, dass sich ein routinemässiges simples Elektrokardiogramm (EKG) als Frühwarnsystem gegen Herzinfarkte eignet.
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Trotz guter Laune schlechte Wahl getroffen?
Trifft, wer gut gelaunt ist, in bestimmten Situationen eine schlechtere Entscheidung? Forschende der Fakultät für Psychologie der Universität Basel untersuchten das Entscheidungsverhalten in verschiedenen Lebenssituationen. Ergebnis: Im Vergleich mit jüngeren Menschen trafen Ältere gut gelaunt schlechtere Entscheidungen.
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Immer häufiger: Diagnose ADHS
Forscher der Universität Basel und der Ruhr-Universität Bochum belegen jetzt mit Daten, was die Allgemeinheit schon länger vermutet: Das Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) wird immer häufiger diagnostiziert.
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Wechseljahre: Soja lindert Hitzewallungen
Eine Auswertung von mehreren Studien mit insgesamt rund 1200 Frauen zeigt: Wer über die Wechseljahre täglich zweimal konsumiert, mindert um ein Viertel das typische Menopausen-Symptom. Laut den Forschern lindern die im Soja enthaltenen Isoflavone mit ihrer milden, Östrogen-ähnlichen Wirkung die Hitzewallungen.
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Ein T-Shirt gegen plötzlichen Herztod?
Deutsche Forscher entwickeln ein alltagtaugliches T-Shirt mit integriertem Defibrillatorensystemm, das künftig herzkranke Menschen überwachen und vor plötzlichem Herztod schützen soll. In das textile Tragesystem werden EKG-Elektroden und aktivierbare Defibrillationselektroden eingearbeitet.
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Psychische Gesundheit der Bevölkerung unverändert
In der Schweiz leidet etwa jeder sechste Mensch an einer psychischen Störung. Der Dritte Monitoringbericht des Schweizer Gesundheitsobservatoriums (Obsan) zeigt jetzt, dass sich die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung in den vergangenen Jahren kaum verändert hat.
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Schichtarbeit: Grösseres Risiko für Diabetes und Fettsucht
Schichtarbeit wird schon seit einiger Zeit mit gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht. Amerikanische Forscher analysierten jetzt die Lebensgewohnheiten von 21 Studienteilnehmern: Dabei zeigte sich, wer in Schichten arbeitet und dadurch zur falschen Zeit zu wenig Schlaf kommt, hat ein erhöhtes Risiko an Diabetes und Fettsucht zu erkranken.
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Mascara ohne bedenkliche Zusatzstoffe
Das Magazin «Öko-Test» hat 21 Mascaras auf krebserregende und Allergien auslösende Zusatzstoffe getestet. Gute Noten gab es für den Verzicht auf krebserregende Nitrosamine, problematische Konservierungsmittel und künstlichen Moschusduft. Folgende Wimperntuschen mit Bestnote sind in der Schweiz erhältlich: Dr. Hauschka Skin Care Mascara Black, Lavera Trend Sensitiv Intense Volumizing Mascara Black, Logona Mascara Volume 01 und H&M Full Lashes Mascara Black.
Quelle: Saldo Nr. 7 vom 11. April 2012

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TAGESMELDUNGEN VOM 16. März 2012

Blutzuckerspiegel durch Magenkeim erhöht
Eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori lässt bei Erwachsenen den Blutzuckerspiegel steigen und erhöht damit das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Das berichten New Yorker Forscher. Sie stützen ihre Aussage auf die Auswertung zweier populationsbasierter Studien mit insgesamt mehr als 13’000 Teilnehmern.
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Schlafstörungen zunehmend Epidemie
Die Folgen von schlechtem Schlaf sind bekannt: Müdigkeit, Konzentrationsstörungen bis hin zu chronischen Erkrankungen. Zum fünften Weltschlaftag der World Association of Sleep Medicine, der immer einen Freitag vor Frühlingsbeginn ist, weisen Forscher darauf hin, dass inzwischen mehr als 30 Prozent der Bevölkerung Schlafstörungen haben. Dabei spiele die Atmung eine Hauptrolle. Ältere Studien würden demnach auch einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Albträumen ausweisen.
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Öko-Handcremes sind alle top
«Öko-Test» hat Handcremes für trockene Haut auf kritische Inhaltsstoffe getestet. Vier Produkte aus der Naturkosmetik sowie die Creme von Kneipp sind frei von gesundheitsgefährdenden Substanzen. Vier Produkte sind mangelhaft und ungenügend, unter anderem weil sie bedenkliche Parabene enthalten. Diese Cremes sind in der Schweiz erhältlich und erhielten die Note «sehr gut»:
Logona Daily Care Handcreme bio Aloe + Verveine, Lavera Basis Sensitiv Handcreme, Sante Handcreme Family Bio-Goji & Olive, Weleda Citrus Hand- und Nagelcreme, Kneipp Handcreme Mandelblüten Hautzart Spezialpflege.
Quelle: Saldo Nr. 5 vom 14. März 2012

Kinder: Mehr Sport, bessere Noten
Körperlich aktive Kinder schneiden auch in der Schule gut ab: Das zeigen Forscher der Vrije-Universität in Amsterdam. Sie werteten 14 Studien mit insgesamt über 12 000 Schülern aus. Beim Sport gelange mehr Sauerstoff ins Hirn, so die Forscher. Zudem könne Sport Stress abbauen und so die Motivation erhöhen.
Quelle: Gesundheitstipp März 2012

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TAGESMELDUNGEN VOM 8. März 2012

Transfette erhöhen Schlaganfallrisiko
Nehmen ältere Frauen viele Transfette zu sich, haben sie ein höheres Risiko für einen ischämischen Schlaganfall als Frauen, die sich transfettarm ernähren. Gleichzeitig zeigte sich aber auch, dass das Schlaganfallrisiko geringer ausfiel, wenn die Frauen gleichzeitig Acetylsalicylsäure (ASS) einnahmen.
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Zum Abnehmen Kalorienaufnahme reduzieren
Eine Reduktion der Kalorienaufnahme bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern führt eher zum Gewichtsverlust, als eine protein- oder kohlenhydratreiche Ernährung. Dies das Ergebnis einer neuen Studie der University of Otago in Neuseeland.
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TAGESMELDUNGEN VOM 7. März 2012

Phytotheken in deutschen Apotheken
Anfang März hat der deutsche Arzneimittelhersteller Bionorica mit Vermarktung der «Phytothek» begonnen. Dabei werden im Bereich der Offizin pflanzliche Arzneimittel gesondert angeboten. Deutsche Apotheken sollen so als Kompetenz-Zentren für pflanzliche Arzneimittel positioniert werden. Geplant ist, bis Ende Jahr 400 bis 500 Phytotheken einzurichten, Bionorica sieht gar ein Potential für 3000 Apotheken.
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TAGESMELDUNGEN VOM 6. März 2012

Kinder: Schnarchen fördert Verhaltensauffälligkeiten
Vergrösserte Rachenmandeln oder eine Adipositas sind bei Kleinkindern häufige Ursachen für Schlafstörungen. Eine prospektive Beobachtungsstudie in Pediatrics bringt die Schlafapnoe jetzt mit späteren Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung.
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Osteoporose: Vitamin E fördert den Knochenabbau
Dem fettlöslichen Vitamin E wird aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften eine Schutzwirkung gegen die Osteoporose zugeschrieben. Experimentelle Studien in Nature Medicine kommen zu einem gegenteiligen Ergebnis: Mäuse mit einem genetischen Vitamin E-Mangel zeichnet ein ungewöhnlich starker Knochenaufbau aus.
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Immunsystem: Wie Antikörper funktionieren
Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Genetik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben herausgefunden, wie Antikörper funktionieren und was sie steuert.
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TAGESMELDUNGEN VOM 29. FEBRUAR 2012

Erhöhen Schlafmittel das Sterberisiko?
Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass bereits die jährliche Einnahme von 18 oder weniger Dosen Schlafmittel das Sterberisiko um das 3,6-Fache erhöht. Dosen zwischen 18 und 132 erhöhen das Sterberisiko um das 4,4-Fache und mehr als 132 Dosen über das Jahr verteilt gar um den Faktor 5,3. Die Forscher verweisen jedoch darauf, dass auch derzeit noch unbekannte Faktoren die Verbindung zwischen Schlafmitteln und Sterberisiko beeinflussen. Ob die Schlafmittel kausal die Lebensdauer verkürzen, ist nicht bewiesen. Trotzdem raten die Wissenschaftler zu einer zurückhaltenden Verschreibung von Hypnotika.
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Bayer steigert 2011 den Gewinn
Der deutsche Pharmakonzern Bayer meldet für das Geschäftsjahr 2011 neue Rekordwerte bei Umsatz und Gewinn. So stieg der Umsatz um 4,1 Prozent auf 36,5 Milliarden Euro. Der Gewinn erhöhte sich wegen niedrigerer Sonderlasten um knapp 90 Prozent auf 2,47 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr stellte Bayer trotz Unsicherheiten eine leichte Steigerung des bereinigten Ergebnisses in Aussicht.
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TAGESMELDUNGEN VOM 28. FEBRUAR 2012

OTC: Gewinnbringer mit viel Konkurrenz
In Deutschland ist die Selbstmedikation mit nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln beliebt. So fragt beispielsweise jeder zweite Kunde in einer Apotheke nach rezeptfreien Erkältungs- oder Schmerzmitteln. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Apothekenkonjunkturindex Apokix des Instituts für Handelsforschung in Köln. Entsprechend sind diese Präparate eine wichtige Einnahmequelle für Apotheken. Gleichzeitig nimmt jedoch der Wettbewerb in diesem Bereich zu. 60 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden Apotheken äussern, dass Drogerien- und Supermärkte die OTC-Umsätze in Apotheken merklich unter Druck setzen würden.
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Gesundheitswesen: Apps auf dem Vormarsch
Gesundheits-Apps, vor allem Medziniprodukte-Apps für Smartphones, sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Diese werden beispielsweise im Bereich der häuslichen Therapie und Diagnostik eingesetzt. So können Betroffene ihre Blutwerte über einen ans Smartphone angeschlossenen Sensor zu erfassen und per WLAN an den behandelnden Arzt übermitteln, um von diesem oder gar dem Gerät selbst schon nach wenigen Momenten einen Therapievorschlag zu erhalten. Es zeigt sich aber deutlich, dass der Fortschritt durch vernetzte Systeme, intelligente Technik und den Einsatz allgegenwärtiger Smartphones rechtliche und organisatorische Probleme mit sich bringe.
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Statine gegen Depressionen
Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass cholesterinsenkende Statine einen positiven Einfluss bei Herzpatienten haben. Demnach hatten Patienten mit Herzerkrankungen signifikant seltener Depressionen als Patienten ohne Cholesterinsenker.
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Glucosamin: Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt jetzt die Einschätzung des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR): Patienten, die zur Blutgerinnungshemmung Cumarine einnehmen, sollten auf Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente mit Glucosamin verzichten. Das BfR wies bereits 2007 und 2010 darauf hin, dass eine Komedikation gesundheitliche Risiken berge.
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Gesunde Farbstoffe in Pflanzen
Die in Pflanzen enthaltenen Flavonoide sind unter anderem für die Farbe von Früchten verantwortlich. Jetzt haben Mediziner der amerikanischen Krebsgesellschaft in Atlanta in einer Studie gezeigt: Wer mit dem Essen viele dieser Inhaltsstoffe aufnimmt, hat ein geringeres Risiko, an Herzproblemen zu sterben oder einen Herzinfarkt zu erleiden. Dafür untersuchten die Ärzte fast 100'000 rund 70 Jahre alte US-Bürger.

Bluthochdruck-Pillen fördern Gicht
Medikamente vom Typ der Diuretika senken den Blutdruck, in dem sie dem Körper Wasser entziehen. Jetzt zeigt eine Studie von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore: Die Pillen lassen das Gichtrisiko ansteigen. Die Forscher werteten hierfür die Daten von 5800 Patienten mit Bluthockruck aus. Nach neun Jahren Studiendauer zeigte sich, dass die Teilnehmer, die ein Diuretikum einnahmen, öfter an Gicht litten.

Quelle: Saldo Nr. 4 vom 29. Februar 2012

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TAGESMELDUNGEN VOM 23. FEBRUAR 2012

Migros gründet Markendach Mibelle Group
Die drei Produktionsbetriebe der Migros, Mibelle AG, Mifa AG und Mibelle Ltd, treten neu unter dem Markennamen Mibelle Group auf. Damit positionieren sich die drei Unternehmen als Nummer 3 im europäischen Private-Label-Markt. Die Mibelle Group bearbeitet die Kompetenzfelder Personal Care, Home Care, Nutrition und Biochemistry.
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Kaffee: Kein erhöhtes Risiko für Erkrankungen
Deutsche Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kaffeetrinken das Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen nicht erhöht. Im Gegenteil: Kaffee senkt sogar das Risiko für Typ-2-Diabetes. Die Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke werteten Daten einer EPIC-Studie mit rund 519'000 Menschen aus.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49215

Essprobleme nach Schlaganfall
Nach einem Schlaganfall haben fast alle Patienten Probleme mit der Nahrungsaufnahme. Auch drei Monate nach einem Schlaganfall, wenn die meisten Betroffenen längst wieder zuhause wohnen und die körperlichen Symptome in der Regel grossteils abgeklungen sind, besteht das Essproblem bei jedem Zweiten fort. Forscher des Karolinska-Instituts warnen, dass das Risiko einer Mangelernährung nach Schlaganfällen nicht aus den Augen verloren gehen darf. WEITER

Bei Frauen sind Symptome bei Herzanfällen anders
Frauen, die einen Herzanfall erleiden, scheinen seltener als Männer Schmerzen im Brustbereich zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie vom Watson Clinic and Lakeland Regional Medical Center.
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Babykoliken: Link zur Migräne der Mutter
Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Babys deutlich häufiger von «Drei-Monats-Koliken» betroffen sind, wenn deren Mütter an Migräne leiden. Die Forscher vermuten zudem, dass das unerklärliche Dauerweinen im Säuglingsalter auch ein Vorzeichen für spätere Migräne sein könnte, was in weiteren Studien erforscht wird.
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Immunsystem und Hormonhaushalt macht Männer schön
Ein internationales Forscherteam hat einen Zusammenhang zwischen der Attraktivität eines Männergesichts, dem Immunsystem und dem Hormonhaushalt der betreffenden Person aufgedeckt: Hohe Werte des männlichen Hormons Testosteron in Kombination mit wenig Stresshormonen stärken die Abwehrkräfte und lassen ein Männergesicht in den Augen von Frauen attraktiv erscheinen.
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TAGESMELDUNGEN VOM 15. FEBRUAR 2012

Antibiotika bei Nasennebenhöhlenentzündung überflüssig
Ärzte verschreiben bei einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung häufig Antibiotika. Einer amerikanischen Studie zufolge lindern diese jedoch weder Symptome noch verkürzen sie die Dauer der Entzündung. Die Einnahme von Antibiotika trage nur zur Entwicklung antibiotikaresistenter Bakterienstämme bei.
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Kinder verstehen früh einfache Begriffe
Eine Studie zeigt: Bereits im Alter von sechs Monaten sind Kinder in der Lage, zwischen Äpfel und Birnen zu unterscheiden.
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Feinstaub nicht nur für Lunge schädlich
Eine Studie zeigt, dass Feinstaub nicht nur die Lunge schädigt. Bereits bei niedriger Exposition steigt die Zahl von Schlaganfällen. Eine weitere Studie bringt die Luftverschmutzung zudem mit einem beschleunigten kognitivem Abbau im Alter in Verbindung.
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Unzufriedenheit im Job belastet das Herz
Laut einer deutschen Studie haben Beschäftigte in krisenhaften Job-Situationen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Demnach belasten das Missverhältnis zwischen Arbeitsbelastung und Anerkennung, Zeitdruck und ein hohes Arbeitsaufkommen, zu wenig persönliche und finanzielle Anerkennung, Angst um den Job oder eine als unsinnig empfundene Tätigkeit das Herzinfarktrisiko.
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Schlaganfall: Viel trinken!
Eine bereits in den 1990er Jahren in Münster durchgeführte Studie zeigt auf, dass Trinken das Rückfallrisiko nach einem Hirninfarkt mindere. Dazu wurden 563 Patienten beobachtet, die wenige Wochen zuvor einen Schlaganfall erlitten.
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Herzschlag: Magnesium schützt
Laut schwedischen Forschern vermindere eine Diät mit magnesiumhaltigen Lebensmitteln das Herzschlagrisiko. Weshalb das so ist, bleibt jedoch offen. Dieser Befund basiert auf die Gesundheitsdaten von 250 000 Menschen aus Europa, Asien und den USA.
Quelle: Saldo Nr. 3 vom 15. Februar 2012

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TAGESMELDUNGEN VOM 14. FEBRUAR 2012

Gedächtnisverlust durch zu viele Kalorien
Wer ab dem 70. Lebensjahr täglich zwischen 2'100 und 6'000 Kalorien zusich nimmt, verdoppelt das Risiko auf leichte kognitive Beeinträchtigungen des Gedächtnisses. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher von der Mayo Clinic bei einer Studie, an der rund 1200 gesunde Menschen im Alter zwischen 70 und 89 Jahren teilnahmen.
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Säureblocker erhöhen Risiko für bakteriellen Durchfall
Die Einnahme von Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI) erhöht das Risiko, an Clostridium-difficile-assoziierter Diarrhö (CDAD) zu erkranken. Dies teilte die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA in einer Sicherheitsmeldung mit.
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TAGESMELDUNGEN VOM 9. FEBRUAR 2012

SECO: Leicht verbesserte Konsumentenstimmung
Das Konsumklima hat sich zwischen Oktober 2011 und Januar 2012 leicht verbessert, bleibt jedoch weiterhin unter dem langjährigen Mittelwert. Im Januar 2012 erreichte der vierteljährlich berechnete Index ein Niveau von -19 Punkten gegenüber Oktober 2011 (-24). Positivere Erwartungen zur konjunkturellen Entwicklung führten zu dieser leichten Besserung der Konsumentenstimmung, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Donnerstag mitteilte.
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Gesundheitskosten: Anteil Medikamente weiter gesunken
2009 sind die Gesundheitskosten in der Schweiz deutlich stärker gestiegen als in den fünf Jahren zuvor. Dagegen haben verschiedene Sparmassnahmen dazu geführt, dass der Medikamentenanteil um 10,1 Prozent gesunken ist, wie die Interpharma bekannt gab.
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Die Grippe grassiert
Laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) wurde letzte Woche erstmals der Epidemie-Schwellenwert für Arztbesuche wegen Grippe überschritten. Demnach wurden auf 100'000 Einwohner 86 Grippeverdachtsfälle verzeichnet. In dieser Saison liegt der epidemische Schwellenwert bei 67 Verdachtsfällen.
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Sanofi-Aventis rechnet 2012 mit Gewinneinbussen
Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis rechnet aufgrund von Patentausläufen und zunehmender Konkurrenz durch Generika mit einem deutlichen Gewinnrückgang.
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Ist «Becel pro.aktiv» eine Gefahr für die Gesundheit?
Die Verbraucherschützer Foodwatch will über den Gerichtsweg erwirken, dass der Lebensmittelkonzern Unilever die Margarine «Becel pro.aktiv» nicht mehr verkaufen darf. Foodwatch wirft Unilever vor, dass bedenkliche Risiken und Nebenwirkungen des Produkts verschleiert und Konsumenten verunsichert würden.
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TAGESMELDUNGEN VOM 8. FEBRUAR 2012

Roche: Illumina will nicht
Die amerikanische Gentechnikfirma Illumina hat die Offerte von Roche ausgeschlagen. Illumina ist der Ansicht, dass das Unternehmen mehr Wert hat als die von Roche offerierten 5,7 Milliarden Dollar. Roche will Gentechnikfirma übernehmen und damit das Diagnostikgeschäft ausbauen.
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Betriebliche Gesundheitsvorsorge zahlt sich aus
Eine in 16 Ländern durchgeführte Studie zeigt: Investitionen in die betriebliche Gesundheitsvorsorge lohnt sich. Jeder investierte Euro für zufriedene, motivierte Mitarbeiter, Sicherheit am Arbeitsplatz sowie geringere Ausfallzeiten und Betriebsstörungen zahle sich für die Betriebe mehr als doppelt aus.
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Essstörungen: Frauen leiden mehr als Männer
In Deutschland ist das Essverhalten bei Frauen mit 5,9 Prozent fünfmal höher als bei den Männern (1,5%). Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Universität Leipzig. Betroffen sind Frauen und Männer jeden Alters.
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Schmerzhaftes Übergewicht
Fettleibigkeit und Schmerzen gehören zusammen: Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass übergewichtige Menschen mehr Schmerzen erleiden als Normalgewichtige. In manchen Fällen betrage die Zunahme sogar 254 Prozent.
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TAGESMELDUNGEN VOM 7. FEBRUAR 2012

Diabetes während Schwangerschaft erhöht das Risiko von Geburtsfehlern
Leidet eine Schwangere an Diabetes, erhöht sich das Risiko von Geburtsfehlern wie offener Rücken, Herzfehler und andere Defekte um das Vierfache. Zu diesem Schluss kommen englische Forscher, nach dem sie die Daten von über 400’000 Schwangerschaften ausgewertet haben. Die Forscher empfehlen daher, bereits vor einer Schwangerschaft auf den Blutzuckerspiegel zu achten.
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TAGESMELDUNGEN VOM 1. FEBRUAR 2012

Detailhandelsumsätze sind um 0,6 Prozent gestiegen
Im Vergleich zum Vorjahr sind die realen Detailhandelsumsätze laut den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik im Dezember 2011 um 0,6 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vormonat und saisonbereinigt gingen die realen Detailhandelsumsätze jedoch um 2,9 Prozent zurück.
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Roche steigert Konzerngewinn um 7 Prozent
Der Pharmakonzern Roche hat den Gewinn im vergangenen Jahr um sieben Prozent auf 9,5 Milliarden Franken gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Auf Grund negativer Währungseinflüssen ging der Umsatz hingegen um 10 Prozent zurück.
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STADA hat Spirig HealthCare AG definitiv übernommen
Der deutsche Pharmakonzern STADA Arzneimittel AG hat Ende Januar definitiv und rückwirkend per 1. Januar 2012 die Generikafirma Spirig HealthCare AG von der Spirig Pharma AG (ohne generischer Dermatika) übernommen. Die Spirig HealthCare AG wird am gleichen Standort mit den bisherigen Mitarbeitern weitergeführt. Die Spirig Pharma AG ihrerseits legt den Fokus künftig auf Dermatologie- und Dermokosmetik-Produkte und will in Europa ein wichtiger Dermatologieplayer werden.
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Stress nimmt zu und kostet viel Geld
Die Zahl der Menschen, die unter chronischem Stress leiden, ist von 26,6 auf 34,4 Prozent gestiegen, dies zeigen neue Untersuchungen. Die Anzahl Arbeitender, die sich nie oder selten gestresst fühlen, ist demnach in zehn Jahren von 17,4 auch 12,2 Prozent gesunken. Zudem leiden mit 60 Prozent fast doppelt so viele Arbeitende unter Terminzwang und erhöhter Arbeitsrhythmus als Arbeiter ohne Zeitdruck (34 Prozent). Bereits eine 2011 von der Gesundheitsförderung Schweiz herausgegebene Expertise sprach von jährlichen Kosten von bis zu 6000 Franken pro Person, wenn die Angestellten unter erhöhtem Stress arbeiten müssen.
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Pfizer senkt Umsatz-Erwartungen für 2012
Der weltgrösste Pharmakonzern Pfizer rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit weniger Umsatz. Der Umsatz werde von 67,4 Milliarden Dollar im Jahr 2011 auf 60,5 bis 62,5 Milliarden Dollar zurückgehen. Als Grund wurde vor allem der auslaufende Patentschutz auf das Medikament Lipitor, ein Blutfettsenker, genannt.
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Schwangerschaft: Rauchen plus Übergewicht ergibt Herzfehler
Rauchen und Übergewicht während der Schwangerschaft führen zu mehr angeborenen Herzfehlern. Dies ist das Ergebnis einer Fall-Kontrollstudie der Universität Groningen, bei der die Kombination beider Risikofaktoren ausgewertet wurden.
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Risiko für Herzinfarkt steht schon früh fest
Eine Metaanalyse hat ergeben, dass Rauchen, zu hoher Blutdruck sowie zu hohe Cholesterol- und Blutzuckerspiegel bereits im mittleren Alter eine grössere Wahrscheinlichkeit anzeigen, an einem kardiovaskulären Ereignis wie Herzinfarkt zu sterben.
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TAGESMELDUNGEN VOM 31. Januar 2012

Grippewelle rollt langsam an
In der Schweiz häufen sich die Grippefälle. In der dritten Woche des Jahres wurden 64 grippebedingte Arztkonsultationen pro 100'000 Einwohner gezählt. Dies ist knapp unter dem nationalen epidemischen Schwellenwert von 67 Verdachtsfällen pro 100'000 Einwohner.
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Blutdruckmessung an beiden Armen besser
Das Messen des Blutdruckes an beiden Armen sollte routinemässig durchgeführt werden, da ein Unterschied des Blutdrucks zwischen dem linken und rechten Arm auf Gesundheitsprobleme hinweisen kann. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Peninsula College of Medicine and Dentistry. Sehr unterschiedliche Werte können auf ein erhöhtes Risiko bei vaskulären Erkrankungen und des Sterberisikos hinweisen. Es kann laut der Studie ganz unterschiedlich sein, welcher Arm den höheren Wert aufweist. Entscheidend ist jedoch laut den Forschern der Unterschied zwischen den Armen.
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Klinische Prüfung von Medizinprodukten an Menschen
Den klinischen Versuchen bei Medizinprodukten wird seit letztem Jahr eine grössere Bedeutung beigemessen. Es gab grundlegende Änderungen bei den SAE (Serious Adverse Events) – Meldungen. Die SAE bezeichnen schwerwiegende Vorfälle, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer klinischen Studie mit Arzneimittel oder Medizinprodukten bei Testpersonen auftreten. Jetzt im Januar 2012 wurde die neue Norm SN EN ISO 14155:2012 veröffentlicht.

Kennen Sie die Anforderungen der Behörden sowie die rechtlichen Grundlagen? Am Tagesseminar der Schweizerischen Normen-Vereinigung SNV vom Mittwoch 26. Februar 2012 in Olten berichtet die Swissmedic über die aktuelle und wissenswerte Thematik. Teilnehmer lernen die Auflagen kennen und wissen danach, wo die Prüfungsstelle ihre Schwerpunkte setzt.

Die neue Norm SN EN ISO 14155:2012 sowie die Leitlinie MEDDEV 2.7.1/2.12.-2 sind weitere Bestandteile dieser Veranstaltung. Die Änderungen der Norm zur diesjährigen Version sind danach nachvollziehbar.
Quelle: snv.ch

Viele verstehen Nährwertinformationen nicht
Eine internationale Umfrage des Marktforschungsunternehmens Nielsen hat ergeben, dass viele Menschen ihre überschüssigen Kilos loszuwerden und sich körperlich betätigen wollen. Die Umfrage ergab jedoch auch, dass mehr als die Hälfte der Befragten Nährwertinformationen auf Lebensmittelverpackungen nicht oder zumindest nicht vollständig zu verstehen.
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TAGESMELDUNGEN VOM 26. Januar 2012

Frittieren mit Olivenöl unbedenklich fürs Herz
Werde beim Frittieren das Öl regelmässig ersetzt und statt tierischer Fette Oliven- oder Sonnenblumenöle verwendet, scheint das Frittieren an sich nicht schädlich für das Herz zu sein. Zu diesem Ergebnis kamen jetzt Forscher von der Autonomen Universität Madrid nach der Auswertung einer EPIC-Studie.
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Verzicht auf Proteine vor Operationen?
Eine Studie an Mäusen hat gezeigt, dass die Risiken für Komplikationen bei Eingriffen vermindert werden kann, wenn eine Woche vor einer anstehenden Operation beim Essen möglichst auf Proteine verzichtet wird. Nach einer Protein-Diät war das Risiko für eine Minderdurchblutung oder vollständigen Durchblutungsausfall von Geweben reduziert. Diese sogenannte Ischämie ist auch beim Menschen eine typische Komplikation im Rahmen von chirurgischen Eingriffen.
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Sportliche Chefs behandeln Mitarbeiter besser
Führungskräfte lassen ihren Frust weniger an den Mitarbeitern aus, wenn diese regelmässig Sport treiben.
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TAGESMELDUNGEN VOM 25. Januar 2012

Novartis: Mehr Umsatz, weniger Gewinn
Der Basler Pharmakonzern konnte den Umsatz im letzten Quartal 2011 um vier Prozent steigern. Der Gewinn ging gegenüber dem Vorjahr hingegen um sieben Prozent zurück. Als Gründe wurden der Preisdruck und Schwierigkeiten bei neuen Medikamenten genannt. Für 2012 erwartet Novartis einen Umsatz auf dem Niveau von 2011.
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Beiersdorf erreicht Umsatzwachstum von 2,1%
Der Umsatz des Beiersdorf Konzerns für das Geschäftsjahr 2011 lag auf vergleichbarer Basis um 2,1 Prozent über dem des Vorjahrs. Die vorläufigen Geschäftszahlen des Konzerns zeigen nominal eine Umsatzsteigerung um 1,1 Prozent auf 5.633 Millionen Euro.
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Roche will Illumina übernehmen
Für einen Milliardenbetrag will Roche die amerikanische Firma Illumina kaufen. Hintergrund dieser Expansion: Mit der Übernahme könnte der Pharmakonzern seine Position im Bereich Diagnostics stärken.
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Moderne Antibiotika: Gefahr für natürliche Abwehr?
Sie gelten bislang als erfolgversprechende neue Waffen gegen zunehmend resistente Krankheitserreger: Antibiotika auf der Basis sogenannter antimikrobieller Peptide (AMP). Ihr Wirkmechanismus hat die Natur zum Vorbild. Möglicherweise liegt aber genau darin eine grosse Gefahr. Das zeigen Laboruntersuchungen britischer Forscher: Der Einsatz von AMPs als Antibiotika könnte langfristig Bakterien hervorbringen, die nicht nur gegen die Medikamente selbst resistent sind, sondern auch den natürlichen Verteidigungsstrategien des Menschen trotzen.
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Zuckermessung bald mit Speichel möglich?
Vielleicht bleibt Diabetikern das Pieksen für die Zuckermessung bald erspart. Amerikanische Forscher entwickelten einen Chip, der mit den Erkenntnissen aus der Nano- und Photonenforschung bereits in kleinsten Flüssigkeitsmengen Glukosemoleküle messen kann.
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Das Chaperon-Protein Hsp90 nutzt thermische Fluktuationen
Bisher nahm man an, dass die Chaperon-Proteine für die Konformationsänderungen Energie in Form von ATP benötigen. Forscher widerlegten diese These jedoch. So sollen Chaperone ihrer Meinung nach kein ATP benötigen sondern ihre Energie alleine aus der thermischen Fluktuation gewinnen.
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TAGESMELDUNGEN VOM 24. Januar 2012

Medikamentenmarkt Schweiz stagniert
Trotz Einführung neuer Medikamente und Bevölkerungszunahme ist der Medikamentenmarkt Schweiz 2011 gemäss Datenauswertung von IMS Health bei einem Mengenwachstum von einem Prozent wertmässig um nur 0,7 Prozent gewachsen.
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Sport als Heilmittel: Grünes Rezept für Bewegung
Mehr Bewegung ist der Schlüssel zu einem gesünderen Leben und mehr Lebensqualität. Vor diesem Hintergrund sollen deutsche Ärzte zukünftig ihren Patienten «Bewegung auf Rezept» verschreiben. Dafür wurde jetzt ein grünes Rezeptformular entwickelt. Es handelt sich um eine gemeinsame Aktion des Deutschen Olympischen Sport Bunds (DOSB), der Bundesärztekammer (BÄK) und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin (DGSP).
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Babylotion im Test
Die Zeitschrift «Öko-Test» hat 17 Babylotions, davon sechs Naturprodukte, auf problematische Inhaltsstoffe getestet. 8 der 15 «sehr guten» Produkte sind auch in der Schweiz erhältlich:
Baby Sebamed Pflegelotion für Babys und Kleinkinder, Babyline Milk-Lotion, Bübchen Calendula Milk und Hipp Baby Sanft Milk-Lotion.
Zertifizierte Naturkosmetik: Lavera Baby & Kinder Neutral Lotion, Logona Baby Pflegelotion Ringelblume, Töpfer Babycare Bodymilk und Weleda Baby & Calendula Pflegemilch.
Quelle: K-Tipp Nr. 2 vom 25. Januar 2012

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TAGESMELDUNGEN VOM 23. Januar 2012
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Immunzellen sind stressempfindlich
Wissenschaftler haben erstmals nachgewiesen, dass bestimmte im menschlichen Blut zirkulierende Zellen des Immunsystems besonders empfindlich auf reaktive Sauerstoffspezies (ROS) reagieren und klärten gleichzeitig die Ursache dafür auf.
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Molekül für TNF-Wirkung charakterisiert
Kanadische und deutsche Wissenschaftler haben ein bisher unbekanntes Molekül als wichtige Komponente der antibakteriellen Immunantwort identifiziert.
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Familie: Teilzeitarbeit tut Müttern gut
Mütter mit Teilzeitjobs sind gesünder als solche, die voll arbeite. Es geht ihnen aber auch besser als Frauen, die sich ausschliesslich der Familie widmen. Das ergab eine Studie der Universität North Carolina an über 1300 Frauen. Die Teilzeit-Mütter litten zudem weniger an Depressionen als die anderen beiden Gruppen.

Chili: Allzu scharf ist ungesund
Extrascharfe Chilisaucen mit Namen wie «Sudden Death» werden immer beliebter. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung warnt nun: Wer zu viel Chili isst, riskiert «ersthafte gesundheitliche Probleme». Die Palette an unerwünschten Wirkungen riecht von Übelkeit und Erbrechen bis hin zu hohem Blutdruck.

Übergewicht: Sitzen lässt Fettzellen wachsen
Langes Sitzen ist schlecht für die Figur: Der Druck auf den Hintern sorgt dort für mehr Fettpolster. Dies stellten Forscher der Universität Tel Aviv im Labor fest. Sie setzten menschliche Zellen mechanischem Druck aus. Diese bildeten fünfzig Prozent mehr Fett als Zellen, die ohne Belastung wuchsen.

Quelle: Gesundheitstipp Januar 2012

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Aufruhr um Vitamin- und Mineralstoffpräparate
«Die Pharmaindustrie verkauft sie als Fitmacher, Forscher machen sie für Todesfälle verantwortlich». Mit dieser Aussage machten vergangene Woche verschiedene Medien wie
«Der Bund» oder «20min» auf die «Gefährlichkeit» von Vitaminen aufmerksam. Ursprung der Schlagzeilen ist ein Artikel im deutschen Magazin «Spiegel». Der SDV hat bei zwei Firmen nachgefragt und die folgenden Stellungnahmen erhalten: die Antwort der Antistress AG http://flash.drogoserver.ch/flash/news/2012/markt/Stellungnahme_Burgerstein_2012.pdf sowie der Bayer AG http://flash.drogoserver.ch/flash/news/2012/markt/Stellungnahme_Bayer_2012.pdf.




TAGESMELDUNGEN VOM 20. Januar 2012
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Schlecker meldet Insolvenz an
Der deutsche Drogeriekonzern geht in die Planinsolvenz. Ziel sei der Erhalt eines grossen Teils des Filialnetzes mit tausenden Läden und der rund 30'000 Stellen. WEITER

Nivea gibt Make-up auf
Nivea will sich wieder mehr auf den Bereich Pflege fokussieren. Die Marke steigt international und im ersten Quartal 2012 auch in der Schweiz aus der dekorativen Kosmetik aus.
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Schlafdefizit weckt Hunger auf Süsses
Nach einer durchwachten Nacht meldet der Körper vor allem eines: Hunger. Er sucht dabei besonders energiereiche Nahrung und fühlt sich durch sie stärker belohnt als sonst. Das berichten Forscher aus Schweden, Deutschland und der Schweiz. Die schlechten Schlafgewohnheiten der Bevölkerung dürften wesentlich zum Übergewichts-Problem beitragen.
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Rheumatoide Arthritis: Bestimmte Arzneistoffe ohne Nutzen
Muskelrelaxanzien und Neuromodulatoren haben bei der Schmerztherapie von Patienten mit Rheumatoider Arthritis einen zweifelhaften Nutzen. Australische Forscher fanden für zwei Cochrane-Reviews nur wenige Studien mit kleiner Patientenzahl. Sechs Studien mit insgesamt 126 Teilnehmern untersuchten die Wirkung von Diazepam, Triazolam und Zopiclon. Über einen Zeitraum von 1 bis 14 Tagen genommen, zeigten sie keinen Effekt auf die Schmerzen, wohl aber die typischen Nebenwirkungen wie Schwindel und Benommenheit.
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TAGESMELDUNGEN VOM 19. Januar 2012

Takeda streicht über 1000 Arbeitsplätze
Der grösste japanische Pharmakonzern Takeda setzt nach der Milliardenübernahme der Schweizer Pharmafirma Nycomed in Deutschland den Rotstift an. Das Unternehmen streicht nun über 700 Arbeitsplätze in aufgekauften Nycomed-Standorten und circa 400 Stellen im Aussendienst. Laut einer Pressemitteilung des Unternehmens werden bis zu 1200 Arbeitsplätze von Umstrukturierungen betroffen sein.
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Diabetiker sollten Stevia nur mit Vorsicht geniessen
Deutsche Diabetikerverbände empfehlen Diabetikern, Stevia nur in Massen zu konsumieren. Derzeit sei noch unbekannt, wie der natürliche Süssstoff den Blutzuckerspiegel beeinflusse. Die Süsskraft ist rund 200- bis 300-mal höher als bei Saccharose, der Kalorienwert geht gegen Null. Nach derzeitigem Kenntnisstand betrage die Höchstmenge an Steviaglykosiden, die unbedenklich verzehrt werden kann, 4 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht am Tag.
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TAGESMELDUNGEN VOM 18. Januar 2012

Generationenwechsel bei der Drogerie Ruckstuhl
Zum Jahreswechsel hat Evelyne Ruckstuhl die Drogerie ihres Vaters Beat Ruckstuhl in Münchwilen übernommen.
http://flash.drogoserver.ch/flash/news/2012/Drogerie_Ruckstuhl.pdf

Medienpaket zur Bewegungsförderung lanciert
Das Institut für Sport und Sportwissenschaften der Universität Basel hat ein multimediales Medienpaket entwickelt, das dazu beitragen soll, die körperliche Aktivität von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu fördern. WEITER

Bilder von Nahrungsmitteln erzeugen Hunger
Forscher weisen nach, was der Laie schon immer wusste: Alleine der Anblick leckerer Speisen macht Appetit. Die Studie belegt, dass sich die Menge am neurosekretorischen Eiweisshormon Ghrelin im Blut durch die optische Stimulation mit Bildern von Nahrungsmitteln erhöht.
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Abnehmen: Fit sein ist wichtiger
Wer gesund bleiben will, muss nicht unbedingt abnehmen. Eine Studie der Universität North Carolina zeigt: Viel wichtiger ist die körperliche Fitness. Die Forscher untersuchten elf Jahre lang 14 000 leicht übergewichtige Männer. Fazit: Teilnehmer, die ihre Fitness beibehielten oder steigerten, hatten eine niedrige Sterberate – selbst wenn sie zunahmen. Umgekehrt war bei Männern mit einem Verlust an Fitness die Sterberate erhöht und zwar unabhängig davon, wie sich ihr Gewicht entwickelt hatte.

Tabletten teilen: Am besten mit einem Messer
Viele Pillen lassen sich teilen: Wer nur die halbe Dosis braucht, kann einen Tablettenteiler kaufen. Nun zeigt ein Test des Zentrallabors Deutscher Apotheker: Oft treffen Tablettenteiler die Pille nicht in der Mitte. Nicht selten war das eine Bruchstück ein Viertel grösser als das andere. Viel genauer konnte die Versuchspersonen eine Pille mit einem normalen Messer teilen. Das Messer sei «viel besser als besser als sein Ruf», stellten die Apotheker erstaunt fest. Tipp: Die Tablette auf eine weiche Unterlage legen und auf beiden Seiten des Messers gleichmässig drücken. Das Messer sollte zudem nicht spitz sein.

Quelle: Saldo Nr. 1 vom 18. Januar 2012

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TAGESMELDUNGEN VOM 17. Januar 2012

Galenica steigert auch 2011 den Gewinn
Die Galenica Gruppe konnte 2011 den Umsatz um plus 2,6 Prozent auf 3‘186.2 Millionen Franken steigern. Dies trotz Währungskrise und einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Damit konnte die Galenica zum 16. Mal in Folge das Resultat im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern.
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Novartis: Standort Nyon wird doch nicht geschlossen
Die Proteste zeigen Wirkung: Novartis betreibt seinen Standort in Nyon nun doch weiter. Somit kommt es im Waadtland zu keinen Entlassungen während der Stellenabbau in Basel kleiner ausfällt.
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Paracetamol: Blockade von Gap Junctions könnte Schäden verhindern
Die Blockade von Gap Junctions, kleinen Verbindungen zwischen den einzelnen Leberzellen, könnte möglicherweise das Ausmass medikamentös-induzierte Leberschäden einschränken.
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Neue Referenzwerte für die Vitamin D-Zufuhr
Vitamin D ist seit langem Gegenstand intensiver Forschungsarbeiten. Eine Arbeitsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) hat nun die wissenschaftliche Datenlage zu Vitamin D bewertet. Ausgehend davon hat sie neue Referenzwerte für die Vitamin D-Versorgung herausgegeben. Der Schätzwert für die Vitamin D-Zufuhr bei Kindern und Erwachsenen liegt nun bei 20 µg Vitamin D pro Tag.
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Statine als Ursache von Typ-2-Diabetes?
Postmenopausale Frauen haben ein erhöhtes Risiko, Typ-2-Diabetikerinnen zu werden, wenn sie ein Statin einnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Arbeitsgruppe an der Mayo Clinic im US-amerikanischen Rochester. Die Wissenschaftler werteten die Daten von mehr als 153 000 postmenopausalen Frauen aus.
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La Niña bringt die Grippe
US-Wissenschaftlern zufolge begünstigt das Wetterphänomen La Niña die genetische Veränderung von Grippeviren: Die kühleren Verhältnisse über dem Pazifik veranlassen Zugvögel, die als Überträger der meisten Viren gelten, ihre Flugrouten zu verändern. Dabei kommen nicht nur die Vögel, sondern auch die Viren in Kontakt mit anderen genetischen Varianten ihrer Art – und bilden neue Stämme aus.
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Fett ist sechster Geschmack
Die menschliche Zunge besitzt einen sechsten Grundgeschmack: Neben süss, sauer, salzig, bitter und scharf nimmt sie auch Fettiges als eigene Kategorie wahr. Was schon bisher vermutet wurde, haben nun Forscher der University of Washington bestätigt. Die Fähigkeit der Fettwahrnehmung unterscheide sich von Person zu Person - vielleicht ein entscheidender Grund, warum manche Menschen deutlich mehr Fett essen als andere.
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TAGESMELDUNGEN VOM 16. Januar 2012

Aspirin-Wirkstoff kann zu inneren Blutungen führen
Forscher der Londoner St. George’s Universität warnen davor, dass wer gesund ist und vorsorglich Aspirin für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einnimmt, sich nichts Gutes tut. Der blutverdünnende Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) könne zu inneren Blutungen führen.
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Mit rotem Geschirr abnehmen
Rotes Geschirr könnte beim Abnehmen helfen, wie Forscher der Universität Basel herausgefunden haben. In ihrer Studie assen Menschen viel weniger Snacks, wenn diese auf einem roten Teller präsentiert wurden, als wenn der Teller blau oder weiss war.
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Ein Naturstoff gegen Alkohol-Kater
Forscher haben einen Naturstoff isoliert, der zumindest Ratten immun gegen grosse Mengen Alkohol werden lässt. Das Flavonoid Dihydromyricetin (DHM) stammt aus dem Japanischen Rosinenbaum (Hovenia dulcis), einer Rhamnaceae. Traditionell werden in Ostasien Teile dieser Pflanze gegen die Folgen übermässigen Alkoholgebrauchs angewendet.
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TAGESMELDUNGEN VOM 13. Januar 2012

RESCUE® in der Migros
Die
Nachricht der Hänseler AG, dass die Migros die RESCUE® Produkte verkaufe, sorgte diese Woche für einigen Wirbel. Der Firma Hänseler ist es besonders wichtig mitzuteilen, dass Migros diese Produkte nicht bei der Firma Hänseler und auch nicht bei der Nelson GmbH bezieht. Die Stellungnahme der Firma Hänseler vom 13. Januar 2012. WEITER


Übernahme der Bimbosan AG
Nach 42 Jahren ging Ende 2011 bei der Firma
Bimbosan eine Ära zu Ende. Der 83 Jahre alte Anton Hosang hat seine Firma an die in Zug sesshafte Firma Pezula Holding AG verkauft. Die Pezula AG wird von vier Schweizern, zwei Anwälten und zwei Unternehmern geleitet und führt verschiedene kleine und mittlere Unternehmen. Als Verwaltungsratspräsident bleibt er der Firma jedoch erhalten. Ebenso wird seine Tochter Christine Hosang, die bereits seit 16 Jahren im Unternehmen tätig ist, mindestens drei weitere Jahre im Betrieb bleiben. Gleich bleiben sollen auch die Firmenpolitik, der Standort sowie das Sortiment. Gesucht wird jedoch noch ein initiativer Geschäftsführer, der gerne auch aus der Drogerie stammen dürfte. WEITER


Tankstellenshops dürfen mehr verkaufen
Tankstellenshops auf Autobahnraststätten sowie an Hauptverkehrswegen mit starkem Reiseverkehr sollen rund um die Uhr und am Sonntag bedient bleiben können. Sie müssen dazu ein Waren- und Dienstleistungsangebot führen, das in erster Linie auf die Bedürfnisse der Reisenden ausgerichtet ist. Diese neue Regelung hat der Bundesrat am 11. Januar 2012 gutgeheissen.
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Novartis baut ab
Der Pharma-Konzern Novartis baut in den USA Stellen ab und berichtigt zugleich den Wert des Produkt-Portfolios. Die Neubewertung belastet das Ergebnis mit fast einer Milliarde Dollar.
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Deutschland: Wird Amazon zur Apotheke?
Nebst Orlistat und Nikotinkaugummis können Konsumenten auch viele andere OTC-Arzneimittel über Amazon bestellen. Das Online Versandhandelshaus bietet auf seinen deutschen Seiten auch Analgetika an, beispielsweise Paracetamol, ASS und Ibuprofen.
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Chinesischer Edel-Tee für Europa
China will mehr hochwertigen Tee nach Europa exportieren. Nachdem der Boom des Pu-erh-Tee im Jahr 2008 zusammengebrochen war und die Beliebtheit von Grüntee sich trotz der positiven Gesundheitsbewertung in Grenzen hält, setzen chinesische Unternehmer jetzt auf Edelmarken von schwach fermentiertem Oolong-Tee.
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TAGESMELDUNGEN VOM 12. Januar 2012

Wachstum findet im Internet statt
Eine Umfrage hat ergeben, dass im Gegensatz zu den Detailhandelsgeschäften die Verkäufer übers Internet mit Optimismus in die Zukunft schauen. Eine Mehrheit rechnet mit mehr als zehn Prozent Umsatzsteigerung.
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Novartis ruft in USA Produkte zurück
Novartis Consumer Health Inc ruft in den USA freiwillig verschiedene over-the-counter Produkte zurück. Der Rückruf erfolge nach Reklamationen von Kunden über angeschlagene und gebrochene Pillen sowie über inkonsistente Angaben auf Etiketten von Flaschen. Über Vorfälle im Zusammenhang mit dem Rückruf sei indes nichts bekannt.
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Presseberichten zu folge kämpft Novartis mit Mängeln in den amerikanischen Produktionsstätten.
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Deutschland: Desinfektionsmittel sind Biozid-Produkte
Haut- und Händedesinfektionsmittel sind als Biozid-Produkt einzustufen und fallen damit unter die Regelungen des Chemikaliengesetzes, so die Meinung des Verwaltungsgerichts (VG) Köln. Nach Auffassung des Gerichts entspricht die bisherige Einordnung als Arzneimittel nicht den neuen, durch die 15. AMG-Novelle im Jahre 2009 eingeführten, Regelungen des Arzneimittelgesetzes.
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Trauer bricht das Herz
Wer ein sensibles Herz hat, sollte im Trauerfall besonders auf seine Gesundheit achten. In der Woche nach dem Tod eines Nahestehenden steige das Risiko des Herzinfarkts auf das Achtfache, am unmittelbaren Tag nach dem Ereignis sogar auf das 21-fache, so das Ergebnis einer Studie vom Beth Israel Deaconess Medical Center.
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Alkohol Endorphine benebeln das Gehirn
Wissenschaftler der Unversity of California haben nun erstmals am menschlichen Gehirn nachweisen können, dass das Gehirn bei Alkoholikern lernt, Glücksgefühle mit ethanolhaltigen Getränken zu verbinden.
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TAGESMELDUNGEN VOM 10. Januar 2012
Ältere Tagesmeldungen finden Sie unter der Rubrik «News»/«Branchen News».

Detailhandelsumsätze im November: Realer Umsatzanstieg von 1,8%
Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) sind die realen Detailhandelsumsätze im November 2011 im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent gestiegen (nominal -1,8%). Saisonbereinigt stiegen die realen Detailhandelsumsätze im November 2011 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent (nominal +0,3%).
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Männer sind wirklich kränker als Frauen
Männer gelten als besonders wehleidig - und das sind sie aus biologischen Gründen tatsächlich. Forscher der Queen Mary University in London haben jetzt in einer Studie herausgefunden, dass das weibliche Immunsystem schneller und effizienter auf Infekte reagiert als das männliche.
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Neue Eigenschaften von Makrophagen entdeckt
Eine internationale Forschergruppe unter der Leitung von Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Mannheim und Göttingen hat jetzt erstmals nachgewiesen, dass es Makrophagen gibt, die über ein flexibles Immunerkennungssystem verfügen.
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Drei neue Risikogene für Neurodermitis identifiziert
Internationalen Wissenschaftlern ist es gelungen, drei Genvarianten zu identifizieren, die das Risiko für Neurodermitis erhöhen.
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Gesund durch die kalten Tage – mit Quercetin
Wie wichtig Quercetin für die Gesundheit sein kann, zeigt eine Studie der Universität von South Carolina an Hundert Mäusen. Eine Gruppe musste sich z.B. intensiver «körperlicher Belastung» aussetzen. Danach wurde ihre Anfälligkeit für Grippeviren beobachtet. Mäuse, die «Sport» getrieben hatten und vorher kein Quercetin bekommen hatten, erkrankten zu 90% – die passiven Mäuse zu 63%. Mäuse mit Quercetin-Hilfe hatten keine erhöhte Anfälligkeit für eine Erkrankung als unter Normalverhältnissen.
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TAGESMELDUNGEN VOM 22. DEZEMBER 2011

Frühkindliche Prägung des Salzgeschmacks
Alle Versuche, den Salzkonsum der Bevölkerung zu senken, sind bisher gescheitert. Ein Grund könnte in einer frühkindlichen Prägung liegen. Forscher vom Monell Chemical Senses Center in Philadelphia haben den Salzgehalt der Nahrung von 61 Säuglingen im Alter von 2 und 6 Monaten untersucht. Viele Säuglinge nahmen in diesem Alter bereits grössere Mengen Salz mit Keksen oder Frühstückszerealien zu sich.
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Die Redaktion des SDV wünscht Ihnen schöne Festtage und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes 2012!

Ab 9. Januar 2012 lesen Sie hier wieder die aktuellsten Informationen aus der Branche.

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TAGESMELDUNGEN VOM 19. DEZEMBER 2011
Ältere Tagesmeldungen finden Sie unter der Rubrik «News»/«Branchen News».

Acino und Teva unterzeichnen Vereinbarung
Nach der Unterzeichnung eines Abkommens im Oktober 2011 zwischen Acino Pharma AG und Cephalon Inc. zum Erwerb von Mephas Nahost- und Afrikageschäft (MENA), haben Acino und Teva Pharmaceutical Industries eine Vereinbarung getroffen zur zusätzlichen Übernahme des Geschäftes der Mepha GmbH in Lateinamerika (LATAM) und Asien sowie des Mepha-Standortes in Aesch (einschliesslich der Produktion, Forschung und Entwicklung) durch Acino. Teva wird die Marke Mepha in der Schweiz weiter vertreiben und entwickeln.
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Zucker lässt Haut vorzeitig altern
Zu viele Süssigkeiten führen nicht nur zu Gewichtszunahme. Sie lassen auch die Haut vorzeitig altern und einen Menschen älter aussehen als er wirklich ist.
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IFAS 2012: Marktplatz für die Gesundheitsbrache
Die IFAS 2012, Fachmesse für den Gesundheitsmarkt, ist nach wie vor eine Plattform in der Schweiz, an der Unternehmen ihre aktuellen Produkte und Dienstleistungen einem entscheidungskräftigen Fachpublikum vorstellen können. Für Gesprächsstoff sorgen zudem Vorträge und Diskussionen zu aktuellen Branchenthemen.
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TAGESMELDUNGEN VOM 16. DEZEMBER 2011

ETH Zürich gründet neues Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie
Der demografische Wandel und veränderte Lebensgewohnheiten stellen die Gesellschaft und das Gesundheitssystem vor grosse Herausforderungen. Um die komplexen Fragestellungen rund um die Gesundheit von Menschen lösen zu können, ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise erforderlich. Die ETH Zürich gründet deshalb per 1. Januar 2012 ein neues Departement für Gesundheitswissenschaften und Technologie, an dem Forschende aus den Bereichen Medizintechnik, Neurowissenschaften, Bewegungswissenschaften sowie Lebensmittelwissenschaften und Ernährung eng zusammenarbeiten.
Quelle: ETH Zürich

Gemüse und Früchte schützen Frauen vor Schlaganfällen
Frauen, die Nahrungsmittel mit vielen Antioxidantien zu sich nehmen, haben weniger Schlaganfälle. Diese Zusammenhänge treten unabhängig davon auf, ob die Frauen an einer kardiovaskulären Krankheit leiden oder keine derartige Vorerkrankung haben. Diese Entdeckungen machten Wissenschaftler vom Karolinska Institutet in Schweden.
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Ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein schon bei den Kleinen
Bereits im Alter von sieben bis neun Jahren interessieren sich Kinder fürs Gesundsein und Gesundbleiben. Zu diesem Ergebnis kommt die «Elefanten-Kindergesundheitsstudie 2011/2012» von PROKIDS-Institut und Deutschem Kinderschutzbund (DKSB). Für die Studie wurden in Deutschland fast 5’000 Grundschüler der genannten Altersgruppe stichprobenartig befragt.
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Stoffwechselerkrankung an Mäusen geheilt
Heidelberger Forschern ist es erstmals gelungen, eine Erbkrankheit, bei der der Zuckerstoffwechsel gestört ist, im Mausmodell zu behandeln. Das Forscherteam am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, konnte zeigen: Gibt man weiblichen Mäusen vor der Paarung sowie während der Schwangerschaft mit dem Trinkwasser den Zucker Mannose, so entwickeln sich die Nachkommen normal - obwohl sie die Erbkrankheit in sich tragen.
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Warum wir nicht ganz nackt sind
Die Flaum-Haare auf der Haut des Menschen sind offenbar kein nutzloses Überbleibsel des Fells unserer entfernten Vorfahren: Britische Forscher konnten zeigen, dass wir durch die Behaarung krabbelnde Insekten auf der Haut schneller bemerken und uns so besser vor Parasiten wie Zecken, Mücken oder Bettwanzen schützen können. Ausserdem brauchen Blutsauger offenbar länger, um im Haargewirr eine geeignete Einstichstelle zu finden, zeigten Experimente der Forscher mit Bettwanzen.
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Studie: Hauttest motiviert zu gesünderem Leben
Eine wissenschaftliche Studie unter Kasseler Schülern habe gezeigt, wie gute Ergebnisse bei einem regelmässigen Haut-Messverfahren Jugendliche zu gesünderen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten motivieren könne, teilte die Berliner Uni-Klinik mit. Das gebe Hoffnung für eine neue Form von Prävention. Ein Gesundheits-Screening breiter Bevölkerungsgruppen sei mit dem Test ebenfalls möglich.
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TAGESMELDUNGEN VOM 15. DEZEMBER 2011

Brändli neuer Präsident von santésuisse
Christoffel Brändli wurde an der ausserordentlichen Generalversammlung von santésuisse zum neuen Präsidenten des Krankenkassenverbandes santésuisse gewählt. Während der Versammlung verabschiedeten die Mitglieder Claude Ruey, der auf Ende Jahr vom Amt des Präsidenten zurücktritt.
Quelle:
http://www.santesuisse.ch/

Wenn Ribosomen ihre Form ändern
Ribosomen, die Bauplätze des Lebens, sind wesentlich komplexer als bisher angenommen. Sie ändern während der Produktion von Proteinen ständig spontan ihre Erscheinungsform. Dies konnten Berliner Wissenschaftler jetzt erstmals mit Hilfe von speziellen elektronenmikroskopischen und biophysikalischen Methoden zeigen. WEITER

Auswendiglernen verändert die Gehirnstruktur
Das Hirn wächst mit seinen Aufgaben – zumindest wenn intensives Auswendiglernen angesagt ist. Dann vergrössern sich Teile des Hirnareals, das für die Gedächtnisbildung zuständig ist. Diese Beobachtung machten Neurologen vom Londoner University College.
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TAGESMELDUNGEN VOM 14. DEZEMBER 2011

Onlinetrends beeinflussen Kaufverhalten
Eine aktuelle Studie des E-Commerce-Centers Handel zeigt: Das Internet ist endgültig im stationären Handel angekommen. Schon über die Hälfte der befragten Early Adopters hätten einen Kauf im Ladengeschäft abgebrochen, weil das gesuchte Produkt via Smartphone anderswo günstiger gefunden wurde. Gleichzeitig haben laut Studie schon 40 Prozent online nach regionalen Händlern gesucht und dort dann auch gekauft. Auch persönliche Empfehlungen über Facebook & Co. lösen zunehmend Kaufimpulse aus.
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Facebook-Studie: Fans mögen es exklusiv
Wer Fan einer Facebook-Page ist, der möchte auch eine Sonderbehandlung: In den Bereichen Lebensmittel, Beauty und Gesundheit wollen Facebook-User mehr als nur Gewinnspiele. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter 200 Usern im Auftrag von FischerAppelt.
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TAGESMELDUNGEN VOM 12. DEZEMBER 2011

Neue Funktionen von Antikörper produzierenden Zellen entdeckt
Spezielle Immunzellen, die sogenannten Plasmazellen, produzieren nicht nur Antikörper, die dem Schutz gegen Krankheitserreger dienen: Sie können auch Entzündungsmoleküle herstellen. Damit kurbeln sie das Immunsystem an und regulieren es aktiv. Dies hat eine internationale Forschergruppe mit Berner Beteiligung herausgefunden.
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Neue Forschungsansätze durch Nanobodies
Kleinste Antikörperfragmente, sogenannt Nanobodies, lassen sich in der Forschung erfolgversprechend einsetzen. Eine Forschungsgruppe des Biozentrums der Universität Basel hat erstmals eine Methode entwickelt, mit der sich Nanobodies zur gezielten Beeinflussung und Steuerung von Proteinfunktionen im Körper einsetzen lassen.
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Expats mögen französisches und deutsches Gesundheitswesen
Die beste Gesundheitsversorgung weltweit finden Expatriates in Frankreich, Deutschland und Belgien vor. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der HSBC Bank. Messgrössen für das Gesundheitssystem waren dabei Erschwinglichkeit, Zugang und die Qualität der Versorgung.
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TAGESMELDUNGEN VOM 9. DEZEMBER 2011

Bewegung schützt das Hirn
Wer regelmässig Sport treibt, läuft weniger Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden. Ärzte der Universität Columbia untersuchten die Gehirne von 1238 Personen mittels Magnetresonanz. Dabei fahndeten sie nach «stillen» Schlaganfällen, welche die Patienten nicht bemerken. Ergebnis: Teilnehmer, die Sport trieben, hatten ein 40 Prozent geringeres Risiko für einen Schlaganfall.

Aspirin fördert Augenleiden
Wer täglich Aspirin schluckt, hat ei höheres Risiko, an altersbedingter Makula-Degeneration zu erkranken. Die Forscher des holländischen Instituts für Neurowissenschaft untersuchten 4700n Teilnehmer ab 65 Jahren. Am stärksten ist das Risiko für die feuchte Variante der Krankheit. Sie ist zwar selten, aber gefürchtet, weil sie schneller voranschreitet.

So halten Sie gute Vorsätze
Ob Rauchstopp oder Abnehmen – Vorsätze fürs neue Jahr gelingen selten. Abhilfe schafft jetzt die Homepage stickk.com. Der Clou: Der Freundeskreis überwacht, ob man den Vorsatz einhält. Dahinter stehen zwei Wirtschaftsprofessoren der Yale-Universität. Sie zeigen mit Studien: Öffentlich geäusserte Vorsätze hält man eher ein.

Quelle: Gesundheitstipp Dezember 2011

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TAGESMELDUNGEN VOM 8. DEZEMBER 2011

Prävention bleibt Privatsache
Massnahmen zur Gesundheitsförderung und Vorsorge sollen nicht stärker koordiniert und gesteuert werden. Der Ständerat hat am Donnerstagmorgen mit 20 zu 19 Stimmen das Präventionsgesetz abgelehnt, nachdem der Nationalrat zuvor dem Gesetz zugestimmt hatte. Die Vorlage geht nun zurück an den Nationalrat.
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Schnellere Diagnose von Krankheitserregern
Um Früchte und Gemüse schnellstmöglich auf krank machende Bakterien und Pilze zu untersuchen hat die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil zusammen mit dem Functional Genomics Center Zürich eine neue Methode erarbeitet. Forscher sind nun dabei, basierend auf dieser neuen Methode einen einfachen und praxistauglichen Diagnose-Test zu entwickeln, der die krankmachenden Keime schneller erkennt.
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Kindern beim Abnehmen helfen
Um Folgeschäden im Erwachsenenalter zu vermeiden, sollten Kinder mit Übergewicht nicht nur ihr eigenes Verhalten sondern auch die Umgebung verändern. So sollten in den Schulen mehr Sport und Bewegungsförderung stattfinden. Das Schulessen muss besser, also gesünder werden. Ausserdem sollten auch Lehrer und Eltern professionelle Unterstützung erhalten. Zu diesem Ergebnis kommen amerikanische Wissenschaftler in einem Cochrane-Review, für das sie 55 Studien auswerteten, die sich mit Massnahmen gegen Übergewicht bei Sechs- bis Zwölfjährigen befassten.
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Kälterezeptoren: Warum wir frieren
Taube Finger und Zehen, tränende Augen oder rote und tropfende Nasen: Diese lokalen Reaktionen werden durch Kältesensoren ausgelöst. Eine internationale Forschergruppe hat einen neuen, bislang noch nicht bekannten Kältesensor in der menschlichen Haut entdeckt.
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Ist Kälte nach Sport besser für Muskeln als Wärme?
Nach einem Marathonlauf in der Sauna die beanspruchten Muskeln entspannen – klingt gut, ist möglicherweise aber nicht die beste Option. Französische Forscher haben jetzt in einer Studie gezeigt, dass wer die Leistungsfähigkeit seines Körpers möglichst schnell wieder auf Hochtouren bringen will, eher die Kältekammer als die Sauna aufsuchen sollte.
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TAGESMELDUNGEN VOM 7. DEZEMBER 2011

Berner Arbeitslose wollen ihre Gesundheit verbessern
Langzeitarbeitslose fühlen sich oft weniger gesund als der Durchschnitt der Bevölkerung. Die Stadt Bern will jetzt das Problem gemeinsam mit Betroffenen angehen. Insgesamt 18 Projekte wie beispielsweise gesund essen und kochen oder zusammen Sport treiben sind die Resultate, die in zwei Workshops mit Betroffenen ausgearbeitet wurden.
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Prävention soll durch den Magen gehen
Dass eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung gesund sind, ist unbestritten. Unklar ist die Effizienz der Präventionsmassnahmen. Der Bund lässt diese überprüfen und plant ein neues Präventionsprogramm.
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Oxidativer Stress: harmloser als gedacht?
Oxidativer Stress gilt als Mitverursacher einer Vielzahl krankhafter Prozesse und wird auch mit Alterungserscheinungen in Verbindung gebracht. Forschern gelang es erstmals, oxidative Veränderungen in einem lebenden Organismus direkt zu beobachten.
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Nahrungsergänzungsmittel: Vitamin B gegen Stress
Eine an der Swinburne University of Technoloy in Melbourne durchgeführte klinische Studie hat gezeigt, dass eine erhöhte Zufuhr von Vitamin B zu einer deutlichen Verminderung der Stressbelastung beitragen kann.
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TAGESMELDUNGEN VOM 6. DEZEMBER 2011

Vifor Pharma: Neuer Leiter Consumer Healthcare Schweiz
Per 1. Februar 2012 tritt Michele Borri die Nachfolge von Renald Egloff als Leiter Consumer Healthcare Schweiz bei Vifor an, wie das Pharmaunternehmen heute bekannt gab. Michele Borri verfügt über eine solide Erfahrung im Bereich der Kommerzialisierung von Pflegeprodukten und pharmazeutischen Spezialitäten.
Quelle: Schreiben Vifor Pharma vom 6. Dezember 2011

Neues Instrument im Kampf gegen Designer-Drogen
Die Schweiz kann im Kampf gegen illegale Designer-Drogen ein neues Instrument zum ersten Mal anwenden: Per 1. Dezember 2011 wurden rund 50 solche Substanzen der Betäubungsmittelgesetzgebung unterstellt. Für Firmen und Laboratorien, die in ihrer täglichen Arbeit die erwähnten Substanzen benötigen, sieht das Gesetz die Möglichkeit einer speziellen Bewilligung vor.
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Virusinfektion: Wie Immunzellen zusammenarbeiten
Forscher aus Hannover konnten jetzt zeigen, dass bestimmte Zellen der angeborenen Immunabwehr, so genannte natürliche Killerzellen, die erworbene Immunabwehr regulieren können – und so dafür sorgen, dass eine Virusinfektion nicht zu schwach, aber auch nicht zu stark bekämpft wird.
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Wie das Hirn Muskeln lahm legt
Forscher der Universität und der ETH Zürich haben eine natürliche Notbremse entschlüsselt. Sie haben herausgefunden, wie das Hirn während ermüdendem Ausdauersport die Muskelaktivität drosselt.
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TAGESMELDUNGEN VOM 2. DEZEMBER 2011

Der Detailhandel im Oktober
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Detailhandelsumsätze im Monat Oktober stabil. Gegenüber dem September sind sie jedoch saisonbereinigt um 2,5 Prozent gestiegen.
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Online unterwegs
77 Prozent der Schweizer nutzen das Internet, im Durchschnitt rund zwei Stunden pro Tag. Interessant ist jedoch auch der Anteil an sogenannten «Light-Usern»: So ist die Hälfte der Frauen und der Generation 60+ bis zu fünf Stunden pro Woche online. Dabei ist die Glaubwürdigkeit überraschend hoch – rund die Hälfte der Inhalte gilt als vertrauenswürdig.
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TAGESMELDUNGEN VOM 30. NOVEMBER 2011

Darmerkrankungen: Kohl schützt vor Entzündungen
Ein Freiburger Forscherteam konnte jetzt Nahrungsmoleküle isolieren, die das Immunsystem stärken, die Glukosinolate. Diese sind in hohen Konzentrationen in Kreuzblütengewächsen wie Brokkoli oder Rosenkohl enthalten.
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TAGESMELDUNGEN VOM 29. NOVEMBER 2011

Lichtbad für Gemüse könnte den Füssen guttun
Ultraviolette Strahlen regen bei Pflanzen die Produktion zahlreicher neuer Moleküle an, deren biologische Eigenschaften für Landwirtschaft und Medizin interessant sind. An der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW wurde eine neue Methode entwickelt, mit der alle einheimischen Pflanzenarten auf bisher unbekannte biologische Eigenschaften untersucht werden können. So z. B. auf Inhaltsstoffe, die gegen Pilzkrankheiten helfen, bei denen herkömmliche Medikamente unwirksam geworden sind.
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Schutz vor Darmerkrankungen
Forscher zeigten zum ersten Mal einen definierten molekularen Pfad, über den Nahrungsbestandteile bestimmter Gemüsesorten das Immunsystem des Darms verstärken könnten.
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Boehringer rechnet weiter mit Umsatzwachstum
Boehringer Ingelheim sieht sein prognostiziertes Umsatzwachstum für 2011 nicht in Gefahr, trotz Turbulenzen um ein neues Gerinnungshemmer-Medikaments.
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Grippewelle: Herkunft unbekannt
Eine genetische Analyse von Influenzaviren aus der ganzen Welt hat 2008 ergeben, dass die Grippewellen jeweils von Ostasien ausgehen. Das Ergebnis einer neuen Studie lässt nun daran zweifeln. Forscher der Duke-Universität in Singapur stellten eine deutlich geringere evolutionäre Vielfalt bei ostasiatischen Influenzaviren fest, als nach der Theorie zu erwarten wäre.
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Gonokokken: Tripper wird superresistent
In den vergangenen Jahrzehnten haben Gonokokken gegen immer mehr Antibiotika Resistenzen aufgebaut. In Japan wurde im Frühjahr dieses Jahres erstmals ein Erreger beschrieben, der gegen alle verfügbaren Antibiotika resistent war.
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TAGESMELDUNGEN VOM 25. NOVEMBER 2011

Fettsteuer, Nährwertampel oder Appelle?
Menschen werden immer dicker. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) notierte 1997 noch 30 Prozent Übergewichtige, 2007 schon 37 Prozent. Heute rechnet das BAG mit mehr als 53 Prozent. Ob und was gegen das Übergewicht politisch zu unternehmen sei, ist höchst umstritten. Diskutiert wurde bereits die Einführung einer sogenannten Fettsteuer (Lenkungssteuer auf besonders gesundheitsschädigenden Produkten) oder und ein Verbot gewisser Produkte.
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Gesundheit auf einen Blick
Die Lebenserwartung ist konstant und die Überlebensraten bei schweren Krankheiten sind höher als je zuvor. Besser geachtet muss hingegen auf die Fettleibigkeit sowie Vorsorge und Behandlung von chronischen Krankheiten gelegt werden, das zeigt die neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
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Die Originalstudie (in Englisch)

Fieber stärkt das Immunsystem
Forscher aus New York zeigten, dass bestimmte Abwehrzellen durch Fieber besser und schneller aktiviert werden, was zu einer effektiveren Immunantwort gegen Krankheitserreger führt und somit die Sinnhaftigkeit von Fieber unterstreicht.
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Traumschlaf sorgt für seelische Gesundheit
In der Redensweise «Schlaf heilt alle Wunden» steckt offenbar mehr Wahres als gedacht. Forscher haben herausgefunden, dass unser Gehirn schmerzhafte und emotionale Erfahrungen vor allem während des Traumschlafs verarbeitet. Dabei werde das Erlebte zwar als Erinnerung gespeichert, aber die damit verbundenen Gefühle stark abgedämpft.
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TAGESMELDUNGEN VOM 24. NOVEMBER 2011

Sind Medikamente zu teuer?
Mehr als 30% der 1’011 Apotheken erwirtschaften nicht mehr genügend Gewinn, um rentabel zu sein das hat eine – von pharmasuisse in Auftrag gegebene –Rentabilitätsstudie der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich ergeben. PharmaSuisse sieht dadurch Gesundheitsgrundversorgung der Bevölkerung bedroht und wehrt sich gegen die von
santésuisse, dem Branchenverband der Krankenversicherer, geforderten Preissenkungen. WEITER

Heilpflanzen: Echinacea nicht gleich Echinacea
Dass der Frischpflanzenpressaft der Echinacea purpurea wirkt, ist klinisch belegt, nicht aber die Wirksamkeit von Produkten aus der Echinacea-Wurzel. Laut dem österreichischen Departement für Pharmakognosie in Wien ein Grund, weshalb Echinacea immer wieder in Kritik gerät.
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Paracetamol: Kleine Überdosis, grosser Schaden
Auch leichte Überdosierungen von Paracetamol über einige Tage hinweg können zu schweren Leberschädigungen mit Todesfolge führen. Entsprechende Patienten hätten oft unverdächtige Paracetamol-Spiegel im Blut und berichten lediglich über ein Unwohlsein, wie Wissenschaftler im «British Journal of Clinical Pharmacology» berichten.

Neue Erkenntnis, warum Diäten so oft versagen
Wer schon einmal mit Hilfe einer Diät abnehmen wollte, kennt den Jo-Jo-Effekt. Australische Forscher haben nun herausgefunden, dass die Hormone, die an der Regulation des Körpergewichts beteiligt sind, noch Monate nach der Diät gegen das Traumgewicht «rebellieren».
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Süssholz ist Arzneipflanze des Jahres 2012
Der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Uni Würzburg hat zusammen mit dem WWF Süssholz (Glycyrrhiza glabra) zur Arzneipflanze des Jahres 2012 gewählt.
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Neuer Kältesensor in menschlicher Haut entdeckt
Eine internationale Forschergruppe hat einen unbekannten Kältesensor in der menschlichen Haut entdeckt. Dieser Sensor soll zu den lokalen Anpassungsreaktionen auf Kälte beitragen. Demnach ziehen wir uns unbewusst wärmer an, sobald es kälter wird.
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TAGESMELDUNGEN VOM 23. NOVEMBER 2011

Medikamente werden immer häufiger konsumiert
Um 6% ist die Anzahl der Personen, die Medikamente einnimmt, gestiegen. Diese Zahl hat das Schweizerische Gesundheitsobservatorium diese Woche veröffentlicht. Dabei wurden Schmerzmittel (20,1%), Medikamente gegen Bluthochdruck (14%), erhöhten Cholesterinspiegel (6,4%) und Herzmedikamente (6%) am häufigsten eingenommen. Frauen griffen dabei mit 51,3 Prozent öfter zu Medikamenten als Männer (41%). Die Gesundheitsbefragung zeigt zudem, dass bei Westschweizern (50,7%) der Medikamentenkonsum höher ist als bei den Tessinern (45,2%) oder Deutschschweizer (44,8%). Allerdings hat dieser Konsum in der Deutschschweiz von 2002 bis 2007 stärker zugenommen (+6,1%) als im Tessin (+5,7%) und in der Westschweiz (+3,8%).
http://flash.drogoserver.ch/flash/news/markt/Obsan_50_RAPPORT.pdf
Hinweis: Auf Seite 10 finden Sie die deutsche Zusammenfassung

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TAGESMELDUNGEN VOM 22. NOVEMBER 2011

Antibiotika: Mit neuen Wirkstoffen gegen Resistenzen
Im Wettlauf gegen resistente Erreger befinden sich zur Zeit drei neue Breitbandantibiotika im zentralen EU-Zulassungsverfahren oder stehen kurz vor der Markteinführung. Sechs weitere stecken in Phase-III-Studien. Dies meldete der Verband der forschenden Arzneimittelhersteller. WEITER

Tumorsuppressor steuert Schwangerschaftshormon
Der Tumorsuppressor p53 besitzt zahlreiche Funktionen bei der Entstehung von Krebserkrankungen. Zwei Wissenschaftler der Universität Leipzig konnten nun nachweisen, dass p53 eine bislang unbekannte Aufgabe zukommt: Er steuert das menschliche Schwangerschaftshormon hCG.
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TAGESMELDUNGEN VOM 21. NOVEMBER 2011

Zur richtigen Verdauung braucht es Antikörper
Die Antikörper des Darm-Immunsystems dienen nicht nur dem Schutz vor Infektionen, sie sind auch notwendig für eine funktionierende Verdauung. Das haben nun Forscher der Universität Bern haben herausgefunden.
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Studie zeigt: Jeder zweite Schweizer zu dick
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) wurde wegen seiner Kampagnen gegen das Übergewicht angefeindet oder der Hysterie bezichtigt. Nun aber erhält der Bund recht: 53 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind zu dick, wie die seit vergangener Woche vorliegenden Zahlen zeigen. Für eine Studie zum Salzkonsum wurden im Auftrag des BAG schweizweit 1445 Personen vermessen - und nicht nur wie bisher befragt.
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Mikrobiologie: Neuer Ansatz für Virostatika
Wissenschaftler der Universitäten Bonn und München haben einen neuartigen Breitspektrum-Ansatz für antivirale Wirkstoffe gefunden. Die Forscher untersuchten, an welche Wirtsproteine die Proteine des SARS-Erregers binden.
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TAGESMELDUNGEN VOM 18. NOVEMBER 2011

Eiweiss gegen das Leistungstief am Mittag
Um nach dem Mittag schnell wieder auf Touren zu kommen, essen viele etwas Süsses. Das könnte aber genau die falsche Strategie sein, sagt nun ein internationales Forscherteam: Sie fanden heraus, dass die Zufuhr von Kohlenhydraten eher müde macht, wohingegen eiweisshaltige Nahrung anregt und die Verbrennung von Kalorien ankurbelt.
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Fäkalien-Mahlzeit hält Hummeln gesund
Hummeln schützen sich vor Parasiten, indem sie Kot ihrer Verwandten im selben Nest fressen. Zu diesem Schluss kommen zwei Forscher der ETH Zürich in einer neuen Studie. Mit den Fäkalien scheinen die Tiere gesunde Darmbakterien aufzunehmen.
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Rückruf

Präparat: meridol® perio Chlorhexidin Lösung 0,2%, 300 ml
Zulassungsnummer: 57 479
Wirkstoff: Chlorhexidini digluconas
Zulassungsinhaberin: GABA International AG
Rückzug der Charge: alle Chargen

Das Arzneimittel zur Anwendung in der Mundhöhle, meridol® perio Chlorhexidin Lösung 0,2%, 300 ml kann eine mikrobielle Verunreinigung aufweisen. Dieser Mikroorganismus (Burkholderia spec.) kann unter bestimmten Umständen bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem ernsthafte Infektionen hervorrufen. Für gesunde Menschen ist das medizinische Risiko jedoch gering.

Aus diesem Grund rufen wir als Sicherheitsmassnahme in Übereinstimmung mit Swissmedic das Arzneimittel meridol® perio Chlorhexidin Lösung 0,2%, 300 ml zurück.

Der Rückruf erfolgt mittels Firmenschreiben an die mit dem Präparat belieferten Kunden und via Pressemitteilung an die mit dem Präparat behandelten Patienten.

Mitteilung GABA International AG vom 7. November 2011

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TAGESMELDUNGEN VOM 17. NOVEMBER 2011

Durch Synergien zu nachhaltigem Gesundheitssystem
Mit Qualität, Effizienz, Transparenz und durch Synergien ein nachhaltiges Gesundheitssystem schaffen. Dafür setzt sich Bundesrat Didier Burkhalter an der 13. Arbeitstagung der nationalen Gesundheitspolitik ein.
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aha!award 2011: Online zu mehr Wissen und Information
Mit einem aha!award 2011 wurde am 17. November in Bern der Biometeorologe Andreas Pauling für die Entwicklung eines Modells ausgezeichnet, welches täglich aktuelle und punktgenaue Pollenprognosen erstellt. Ein weiterer Award ging an Heinz Lamprecht für den Aufbau einer umfassenden Onlineplattform zur Histamin-Intoleranz.
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TAGESMELDUNGEN VOM 16. NOVEMBER 2011

Stevia nun auch in der EU zugelassen
Die Europäische Kommission hat am 14. November 2011 beschlossen, Stevia-Extrakt als Süssstoff zuzulassen. Vorausgesetzt, die gesetzlich festgelegten Höchstmengen von 4 Milligramm Steviolglycoside pro Kilogramm Körpergewicht werden eingehalten. Reines Stevia-Kraut darf nach wie vor nicht als Zutat in Lebensmitteln eingesetzt werden. Auch der Anbau der Pflanze in Europa bleibt vorerst verboten.
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In der Schweiz ist Stevia bereits seit 2010 zugelassen. Lesen Sie hierzu den Bericht im d-inside März 2010, Seite 22 und 23.
http://d-inside.drogoserver.ch/Archiv_d-inside/2010/10_03.pdf


Nanoforscher untersuchen Karies
Forscher konnten im Nanomassstab zeigen, wie sich Karies auf die menschlichen Zähne auswirkt. Ihre Studie eröffnet neue Perspektiven für die Behandlung von Zahnschäden, bei denen heute nur der Griff zum Bohrer bleibt. WEITER

Wichtige Signalwege in der Netzhaut aufgeklärt
Forschern ist ein wichtiger Erfolg auf dem Weg zum Verständnis des Sehvorgangs gelungen. Ihre Forschungsergebnisse zeigen neue Details, wie Sehinformationen verarbeitet und weitergeben werden.
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TAGESMELDUNGEN VOM 15. NOVEMBER 2011

Die Gesundheitskosten steigen weniger stark
Die Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF) hat ihre Prognose für das laufende und das nächste Jahr um insgesamt 540 Millionen Franken nach unten korrigiert. Hauptgründe für den weniger starken Anstieg der Gesundheitskosten sind tiefere Löhne und Sparmassnahmen, die nun fruchten.
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Galenica Sie übernimmt Vifor Uriach Pharma
Galenica hat alle ausstehenden Aktien von Vifor Uriach Pharma SL, einem Joint Venture mit ihrem spanischen Partner Grupo Uriach, sowie den Bereich «Primary Care» (Praxisärzte) von Grupo Uriach übernommen.
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Alleskönner: Muskeln vielseitig einsetzbar
Die Muskeln des Menschen sind nicht an eine möglichst sparsame Fortbewegung angepasst, sondern ermöglichen ein ökonomisches Fortbewegungsspektrum. Das ist das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten Studie.
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Was die Antibabypille mit Männer-Gesundheit zu tun hat
Die Pille hat offenbar Einfluss auf die Häufigkeit von Prostatakrebs bei Männern. Das geht aus einer statistischen Studie zweier kanadischer Forscher hervor. Demnach ist das Erkrankungsrisiko der Männer höher, je mehr Frauen hormonell verhüten. Wird dagegen eher mit anderen Methoden, wie beispielsweise Kondomen, Spiralen oder über die Ermittlung der fruchtbaren Tage verhütet, ist die Erkrankungsrate niedriger. Vermutlich entsteht dieser Zusammenhang durch den Effekt der Pillen-Hormone, die über den Urin ins Trinkwasser und die Nahrungskette gelangen.
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TAGESMELDUNGEN VOM 14. NOVEMBER 2011

Mit weniger Salz geht’s auch
Im Rahmen der Salzstrategie 2008 – 2012 hat eine nationale Studie des Bundesamts für Gesundheit bestätigt, dass in der Schweiz zu viel Salz konsumiert wird. Während die WHO eine Tageshöchstmenge von 5 g pro Kopf empfiehlt, werden in der Schweiz im Durchschnitt 9,1 Gramm Salz pro Tag und Person konsumiert. Die Berner Fachhochschule hat derweil in einem weiteren Projekt Möglichkeiten aufgezeigt, wie in der Lebensmittelindustrie, Personalrestaurants, Mensen usw., die Salzmenge ohne Geschmacksverlust reduziert werden kann.
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TAGESMELDUNGEN VOM 10. NOVEMBER 2011

Stada übernimmt Generika-Sparte der Spirig
Der deutsche Pharmakonzern Stada Arzneimittel AG und Spirig Pharma AG haben am Mittwoch bekannt gegeben, dass Stada per 1. Januar 2012 die Generika-Sparte der Spirig übernimmt. Die Generika-Sparte wird in die in Egerkingen ansässige «Spirig HealthCare AG» übertragen. Spirig Pharma AG selbst konzentriert sich künftig auf Dermatologie- und Dermokosmetik-Produkte.
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Schweizer Gesundheitssystem auf Platz 1, aber...
Das Bundesamt für Gesundheit hat heute über die in elf OECD-Ländern durchgeführte Zufriedenheitsumfrage informiert. Das Ergebnis: Die Schweiz steht im internationalen Vergleich auf dem ersten Platz. Rund siebzig Prozent der in der Schweiz wohnhaften und befragten Personen finden das Gesundheitssystem gut und würden nur kleine Änderungen vornehmen. Die aufgezeigten Lücken und Verbesserungspotentiale sind in der Schweiz gemäss der gesundheitspolitischen Strategie des Bundesrates in Vorbereitung oder bereits in Umsetzung.
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Ätherische Öle stärken die Gesundheit
Ätherische Öle haben eine positive Wirkung auf Körper und Psyche. Sie etablieren sich zusehend in der Ganzheitsmedizin und werden unterstützend bei medizinischen Therapien bei Stress, Angst, Schlafproblemen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfweh und Erkältung eingesetzt.
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TAGESMELDUNGEN VOM 9. NOVEMBER 2011

Genfer Forscher geben Diabetikern Hoffnung
Forscher der Universität Genf haben einen Schutzfaktor für einen Zelltyp im Körper entdeckt, der bei den meisten Diabetes-Typen eine wichtige Rolle spielt. Nun hoffen sie, eine neue Therapien entwickeln zu können.
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Pestizide in Früchte- und Kräutertees
Die Konsumentenzeitschrift Saldo hat zwanzig Beuteltees von Grossverteilern und Bioläden testen lassen. Das Labor untersuchte die Teemischungen auf Pestizide und prüfte Aussehen, Geruch sowie Geschmack des zubereiteten Getränks. Positiv: Keine der zwanzig Teemischungen überschritt die zulässigen Höchstwerte für Pestizide. Allerdings enthielten nur fünf Tees keinerlei Schadstoffe, darunter drei Bioprodukte. In den restlichen Teesorten fand das Labor Spuren verschiedener Pflanzenschutzmittel. Darunter krebserregende Stubstanzen und solche, die als Nervengift wirken, die Fortpflanzung stören oder ähnlich wie Hormone wirken können. Bei den Früchtetees schnitt der Biotrend Bio Früchtetee von Lidl mit dem Gesamturteil «gut» ab. Lebensbaum, Tea Time und der Sidroga Wellnesstee mit «genügend». Beim Kräutertee erreichte der Ricola Kräutertee die Note «sehr gut». Migros Bio Schweizer Alpenkräutermischung «gut» und Sonnentor Basen Ausgleich Tee «genügend».
Quelle: Saldo Nr. 18 vom 9. November 2011

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TAGESMELDUNGEN VOM 7. NOVEMBER 2011

GfK Markt Monitor Schweiz: Detailhandel im Minus
Der Schweizer Detailhandel liegt im Minus: In den ersten neun Monaten büsste er 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. Vor allem im 3. Quartal 2011 harzte das Geschäft mit einem Minus von 5,0 Prozent.
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TopPharm und Rotpunkt vereinen die Kräfte im Bereich Einkauf
Die beiden führenden Gruppierungen eigenständiger Apotheken der Schweiz, die TopPharm AG und die Rotpunkt-Pharma AG, haben am 4. November 2011 eine gemeinsame Tochtergesellschaft, die T&R Pharma AG, gegründet. Ziel der Gesellschaft ist die Optimierung im Bereich Einkauf.
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Eltern nehmen den Tod der eigenen Kinder in Kauf
Kinderärzte sind besorgt: Zunehmend ernähren Eltern ihre Kinder vegan, bis sie krank werden. Andere verweigern ihnen eine möglicherweise lebensrettende Krebstherapie. Oft aus ideologischen Gründen.
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Schweiz: Zu viele Arztbesuche in Grossstädten
Die vielen Ärzte in Schweizer Städten werden stark in Anspruch genommen. Berner Forscher haben herausgefunden, dass es bei den Eidgenossen beträchtliche Unterschiede zwischen Stadt und Land sowie der Häufigkeit von Arztbesuchen gibt. In Städten bestehen andere Ansprüche und Erwartungen an Lebensqualität. Entsprechend werden ärztliche Leistungen anders beansprucht - und auch erbracht. Die Forscher wissen: Wo die dichteste medizinische Versorgung herrscht, wird sie auch am stärksten in Anspruch genommen. Dies ist in Schweizer Grossstädten der Fall.
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Procter & Gamble und Teva gründen Joint Venture
Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat weitere Details zu seiner Kooperation mit dem israelischen Pharmaunternehmen Teva im Bereich der Verbrauchergesundheit mitgeteilt und infolge dessen auch seine Prognose angehoben. Beide Unternehmen werden nach Angaben vom Donnerstag ihr Portfolio an rezeptfreien Medikamenten in ein Joint Venture mit dem Namen PGT Healthcare in Genf einbringen, an dem Procter & Gamble mit 51 Prozent die Mehrheit halten wird.
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Lohn nach Leistung macht Arbeitnehmer glücklich
Eine Entlohnung auf Leistungsbasis schafft glückliche Arbeitnehmer. Das haben internationale Forscher bewiesen. Ob Unternehmen Leistungsentlohnung einsetzen, um produktive Mitarbeiter anzulocken, hängt nicht zuletzt davon ab, wie wichtig für sie die Gewinnung von High Potentials sind.
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Gefühle unter Druck
Wer unter hohem Blutdruck leidet, lebt offenbar wie unter einer Glasglocke: Er nimmt Gefühle bei anderen nur gedämpft wahr, haben US-Forscher jetzt in einer Studie mit 106 Freiwilligen gezeigt. Egal, ob es sich um emotionale Gesichtsausdrücke handelt oder um die Beschreibung einer emotional aufgeladenen Situation – je höher der Blutdruck, desto schlechter konnten die Probanden das vorherrschende Gefühl erkennen und beschreiben.
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TAGESMELDUNGEN VOM 4. NOVEMBER 2011

Generika machen Sanofi zu schaffen
Generika haben dem französischen Pharmariesen Sanofi auch im dritten Quartal zugesetzt. Der Gewinn sank von Juli bis September um 3,0 Prozent auf 2,39 Milliarden Euro, wie der Pharmakonzern mitteilte. Teilweise kompensiert wurde der negative Effekt durch eine starke Nachfrage aus den Schwellen-ländern, gestiegene Verkäufe von Diabetesmitteln und die Integration des US-Konzerns Genzyme.
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Augen für die Haut
Die Haut kann nicht nur fühlen, sondern in gewisser Hinsicht auch sehen, haben US-Forscher entdeckt: Um UV-Licht aufzuspüren, nutzt sie das gleiche System, das auch die Augen fürs Sehen in der Dunkelheit verwenden. Damit kann sie bereits innerhalb von Sekunden feststellen, ob die empfindlichen Hautzellen der energiereichen UV-Strahlung ausgesetzt sind oder nicht. Bei Bedarf kann sie dann sofort entsprechende Schutzmassnahmen einleiten – wie etwa die Produktion des dunklen Farbstoffs Melanin. Bisher war lediglich bekannt gewesen, dass dieses Pigment als Reaktion auf Schäden an der Erbsubstanz DNA gebildet wird, ein Vorgang, der jedoch mindestens zwölf Stunden dauert. Der neu entdeckte Mechanismus greife dagegen unerwartet schnell, berichten die Forscher von der Brown University in Providence.
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TAGESMELDUNGEN VOM 3. NOVEMBER 2011

Beiersdorf: Umsatzsteigerung in den Fokuskategorien
Bayer hat in den ersten neun Monaten 2011 ein organisches Umsatzwachstum von plus 2,1 Prozent verzeichnet. Durch die Konzentration auf die Hautpflege erreichte Beiersdorf in den wichtigen Fokuskategorien des Consumer Geschäfts, der Gesichts- und Körperpflege, nach neun Monaten überdurchschnittliche Wachstumsraten. Damit konnte Bayer die Umsatzrückgänge aus den Massnahmen zur Sortimentsbereinigung ausgleichen.
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USA: Schmerzmittel-Missbrauch wird Epidemie
Der Missbrauch von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln hat in den USA bereits Ausmasse einer Epidemie angenommen. Mehr Menschen sterben heute an einer Überdosis dieser Medikamente als an Heroin und Kokain gemeinsam, kommen Forscher des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zum Schluss. Verkauf und Verschreibung dieser Schmerzmittel haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen und stehen laut den Wissenschaftlern in einem direkten Zusammenhang mit der Zunahme der Fälle von Überdosierungen.
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TAGESMELDUNGEN VOM 2. NOVEMBER 2011

Neues Merkblatt für Arzneimittelwerbung
Swissmedic hat ein neues Merkblatt zum Umgang mit Arzneimittelwerbung für das Publikum veröffentlicht.
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Infektionen bei Kindern: Spucke schützt nur wenig
Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass der Speichel von Kinder im Vergleich zu Erwachsenen eine andere Zusammensetzung hat. Demnach enthält die Spucke von Kindern weniger Immunglobuline A (IgA), die Teil der immunologischen Schleimhautbarriere sind. Das könnte eine Erklärung für die allgemein höhere Infektanfälligkeit von Kindern sein.
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Einsame schlafen schlecht
Menschen, die sich allein fühlen, schlafen schlechter als Menschen mit vielen Sozialkontakten. Die durchschnittliche Schlafdauer unterscheidet sich zwischen beiden Gruppen zwar nicht, doch wachen Einsame nachts häufiger auf als Menschen, die sich nicht einsam fühlen. Das haben Forscher der Universität in Chicago herausgefunden.
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TAGESMELDUNGEN VOM 1. NOVEMBER 2011

Schweden: Homöopathie-Verbot aufgehoben
Schwedische Ärzte können künftig Homöopathie anwenden, ohne mit einer Haftstrafe rechnen zu müssen. Ein Urteil des Obersten Verwaltungsgerichts in Schweden setzt somit neue Massstäbe: Bisher war die Abgabe homöopathischer Arzneimittel in Schweden offiziell verboten.
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